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Eine bewegte Geschichte

Der Blick in die Geschichte zeigt, dass Weihrauch eine lange Tradition hat. Bei den Römern und Griechen in der Antike hatte Weihrauch einen sehr hohen Stellenwert. Die alten Ägypter schätzten den Weihrauch als Geschenk der Natur für ihr Wohlbefinden. Selbst die Pharaonen machten sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen Weihrauchparadies – so kostbar war Weihrauch.

Die Weihrauchstraße – Kein Weg ist zu lang

Auch ein Handelsweg trägt den Weihrauch im Namen: Die berühmte Weihrauchstraße ist einer der ältesten Handelswege der Welt. Teile der 3.000 Kilometer langen Route gehören seit dem Jahr 2000 sogar zum Weltkulturerbe der UNESCO. Dabei muss man gar nicht in die Ferne schweifen, um die Wertschätzung des kostbaren Weihrauchs zu dokumentieren. Bereits im Mittelalter empfahl die Universalgelehrte Hildegard von Bingen Weihrauch bei verschiedenen Befindlichkeiten.

3 Geschenke der Heiligen drei Könige

Weihrauch? Weihnachten! Eine Assoziation, die in vielen Köpfen fest verankert ist. Doch woher kommt das?

In der Bibel wird im Evangelium nach Matthäus erzählt, dass die Heiligen 3 Könige dem Stern von Bethlehem folgen, der sie zur Krippe in den Stall nach Bethlehem führt. Die drei Weisen aus dem Morgenland huldigen dem neugeborenen Kind und der Mutter und bringen ihm Geschenke, nämlich Gold, Weihrauch und Myrrhe dar.
Nach einer himmlischen Offenbarung treten sie den Heimweg an, um dem Zorn des Königs Herodes nicht zum Opfer zu fallen.


Interessante Namensbedeutung:

Caspar stammt aus dem Persischen und bedeutet „Schatzmeister“
Melchior kommt aus dem Hebräischen und bedeutet „König des Lichts“
Balthasar wird auch aus dem Hebräischen abgeleitet und mit „Gott wird helfen“ oder „Gott schütze den König“ übersetzt


Die Zahl 3

Die Zahl 3 gilt bei vielen Völkern und Religionen als heilige Zahl.
Ähnlich symbolträchtig wie die Namen der 3 Weisen aus dem Morgenland sind auch die Geschenke, die sie dem Jesuskind mitbringen: Gold, Weihrauch und Myrrhe


Quelle: aureliasan.de